Sungrow Batteriespeicher Test 2026: SBR & SBH Erfahrungen
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Aktualisiert am 15. Mai 2026.
Der Sungrow Speicher SBR ist 2026 einer der meistverbauten Hochvolt-Batteriespeicher im DACH-Raum – beliebt wegen modularem Aufbau (3,2 bis 25,6 kWh), 10 Jahren Garantie und einem Preis, der oft deutlich unter BYD und Huawei liegt. Der Sungrow Batteriespeicher der SBR-Serie ist ein modularer Lithium-Hochvolt-Speicher, der sich in 3,2-kWh-Schritten von 3,2 bis 25,6 kWh erweitern lässt. Aber: Welche Module passen zusammen? Was kostet eine 9,6-kWh-Konfiguration 2026? Wie lässt sich der SBR später nachrüsten, und wie schlägt er sich im Vergleich zu BYD HVS und Huawei LUNA? In diesem aktualisierten Test 2026 gehen wir Modell für Modell durch die SBR-Serie, vergleichen sie mit der neuen SBH-Reihe, listen aktuelle Preise auf, zeigen echte Erfahrungswerte aus dem Betrieb und geben eine konkrete Empfehlung pro Anlagengröße.
Auf einen Blick
- Modulare Größen: SBR-Serie 3,2–25,6 kWh in 3,2-kWh-Schritten (Module SBR064 bis SBR256). Neue SBH-Serie ab 2025 mit 5,12-kWh-Modulen, bis 38,4 kWh erweiterbar.
- Wirkungsgrad: bis 98 % round-trip in Kombination mit Sungrow SH-Hybridwechselrichtern (SH3.6/5.0/6.0/8.0/10.0/15.0/25T).
- Preisrahmen 2026: SBR096 (9,6 kWh) ab ca. 4.700 € brutto, SBR128 (12,8 kWh) ab 5.900 €, SBR192 (19,2 kWh) ab 7.900 €. Komplettsets mit SH-Wechselrichter ab 6.500 €.
- Garantie: 10 Jahre Produktgarantie, 80 % Restkapazität nach 10 Jahren bzw. 13.000 Vollzyklen.
- Stärken: Erweiterbar im laufenden Betrieb, Notstrom-fähig, hoher Eigenverbrauchsanteil bis 75 %.
- Schwächen: Nur kompatibel mit Sungrow SH-Hybridwechselrichtern – kein Mix-Setup mit Fronius / Huawei möglich.
Sungrow Batteriespeicher: die SBR-Serie (3,2 bis 25,6 kWh)
Sungrow ist 2026 einer der drei meistinstallierten Speicherhersteller in Europa, neben BYD und Huawei. Die SBR-Hochvolt-Serie ist seit 2021 das Flaggschiff im Wohngebäudebereich: Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) mit hoher Sicherheit, modulare Batterieschränke und kompakte Maße (B 600 mm × T 220 mm × H je 235 mm pro Modul). Die folgende Tabelle zeigt die Modellvarianten:
| Modell | Kapazität | Module à 3,2 kWh | Empfohlen für | Preis 2026 (Brutto, ohne Wechselrichter) |
|---|---|---|---|---|
| SBR064 | 6,4 kWh | 2 | 2-Personen-Haushalt, 5–7 kWp PV | ca. 3.490 € |
| SBR096 | 9,6 kWh | 3 | 3-Personen-Haushalt, 7–10 kWp PV | ca. 4.700 € |
| SBR128 | 12,8 kWh | 4 | 4-Personen-Haushalt mit Wärmepumpe | ca. 5.900 € |
| SBR160 | 16,0 kWh | 5 | EFH mit E-Auto-Ladung | ca. 6.890 € |
| SBR192 | 19,2 kWh | 6 | Großer 4-Personen-Haushalt + Wärmepumpe + Wallbox | ca. 7.900 € |
| SBR256 | 25,6 kWh | 8 | Mehrfamilienhaus / Gewerbe-Light | ca. 9.890 € |
Die Preise verstehen sich ohne den passenden Sungrow SH-Hybridwechselrichter und ohne Installation. Komplettsets aus SBR096 + SH8.0RT-Hybridwechselrichter starten 2026 bei rund 6.500 €.
Technisch sitzt in jedem Modul ein LFP-Zellpaket mit nahezu 100 % nutzbarer Entladetiefe – bei einem SBR096 stehen also rund 9,6 kWh real zur Verfügung, abzüglich einer kleinen BMS-Reserve. Der Schrank ist nach IP55 geschützt und darf auch in unbeheizten, aber trockenen Hauswirtschaftsräumen oder in der Garage stehen; der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt bei 0 bis 50 °C.
Sungrow SBR im Test — Modell für Modell, Erfahrungswerte 2026
Reine Datenblätter sagen wenig über den Alltag aus. Hier die wichtigsten Erfahrungswerte aus installierten Anlagen, sortiert nach Modell:
SBR064 (6,4 kWh) — der Einstieg
Für 2-Personen-Haushalte mit 4.000–5.000 kWh Jahresverbrauch und einer 6–7-kWp-Anlage reicht der SBR064 in den meisten Fällen aus. Im Sommer wird er an sonnigen Tagen oft schon am Vormittag voll und ist bis nach Mitternacht wieder leer – Eigenverbrauchsquoten von 55–65 % sind realistisch. Schwachpunkt: An trüben Wintertagen bringt der kleine Speicher kaum etwas, weil die PV-Anlage selbst zu wenig liefert. Wer absehbar eine Wärmepumpe oder ein E-Auto plant, sollte direkt eine Nummer größer einsteigen oder den klar definierten Nachrüst-Pfad nutzen (siehe unten).
Sungrow SBR064 (6,4 kWh): Das Einsteiger-Modul der SBR-Reihe, direkt bei unserem Partner.
Sungrow SBR064 ansehenSBR096 (9,6 kWh) — der Bestseller
Die mit Abstand meistverkaufte Konfiguration. In einem typischen 4-Personen-Haushalt mit rund 4.500 kWh Verbrauch und 9–10 kWp PV deckt der SBR096 die abendliche Grundlast plus Nachtverbrauch fast vollständig ab. Gemessene Eigenverbrauchsquoten liegen bei 60–75 %, der Autarkiegrad über das Jahr bei 55–65 %. Der Round-Trip-Wirkungsgrad von 98 % ist im Praxisbetrieb realistisch, weil DC-gekoppelt – der Solarstrom geht ohne Umweg über den AC-Zwischenkreis direkt in die Batterie. Genau für dieses Modell rankt unser Artikel bei Suchanfragen wie „pv speicher 10 kwh sungrow review“ – und die Erfahrung deckt sich mit dem guten Ruf.
SBR128 (12,8 kWh) — die Empfehlung für Wärmepumpe + Wallbox
Sobald eine Wärmepumpe oder eine Wallbox dazukommt, ist der SBR128 die robustere Wahl. Eine Wärmepumpe zieht im Übergangsmonat schnell 8–15 kWh pro Tag; mit 12,8 kWh Speicher lässt sich ein großer Teil des PV-Überschusses in die Abend- und Nachtstunden verschieben. In Anlagen mit E-Auto wird der Speicher allerdings an Ladetagen oft komplett leergezogen – hier hilft ein Lastmanagement, das die Wallbox vorrangig aus dem PV-Überschuss speist statt aus der Batterie.
SBR192 / SBR256 — Großanlagen
Die größeren Varianten lohnen sich bei sehr hohem Verbrauch (Wärmepumpe + zwei E-Autos, oder Mehrfamilienhaus). Hier lohnt der Blick auf die neue SBH-Serie mit 5,12-kWh-Modulen – weniger Stapelmodule, höherer Lade-/Entladestrom. Unter etwa 16 kWh Bedarf bleibt die SBR-Serie preislich und von der Verfügbarkeit her vorn.
Ehrlich bei den Schwächen: Der SBR ist kein leiser Speicher im Wörtlichsten – das aktive Lüftungs- bzw. Kühlkonzept ist zwar dezent, in einem direkt angrenzenden Schlafzimmer kann der Hybridwechselrichter aber hörbar sein. Außerdem gilt: Wer einmal im Sungrow-System ist, ist gebunden – ein späterer Wechsel des Wechselrichter-Herstellers bedeutet praktisch auch einen Speichertausch. Welche SH- und SG-Modelle wie abschneiden, zeigt unser Sungrow Wechselrichter Test 2026.
Sungrow Speicher nachrüsten — Modul-Erweiterung Schritt für Schritt
Ja, der Sungrow SBR lässt sich nachrüsten – und das ist eine seiner größten Stärken. Module lassen sich im laufenden Betrieb ergänzen, ohne den bestehenden Speicher zu tauschen. Voraussetzung: Der Sungrow SH-Hybridwechselrichter ist groß genug dimensioniert. So läuft eine Sungrow-Speicher-Modul-Nachrüstung praktisch ab:
- Reserve prüfen: Der SH-Hybridwechselrichter muss die Zielkapazität tragen können. Ein SH8.0RT etwa unterstützt die gesamte SBR-Bandbreite bis SBR256 – wer also klein startet, sollte den Wechselrichter trotzdem nicht zu knapp wählen.
- Module bestellen: Pro 3,2-kWh-Modul liegen die Materialkosten 2026 bei rund 700–800 € brutto. Wichtig: möglichst dieselbe Charge bzw. denselben Jahrgang wie der Bestand – dazu unten mehr.
- Speicher kurz spannungsfrei schalten: Der Fachbetrieb fährt den Speicher herunter, öffnet den Schrank und stapelt die neuen Module auf bzw. ein.
- Verkabeln und einlernen: Die Module werden in Reihe verbunden, der Speicher hochgefahren, das BMS erkennt die neue Gesamtkapazität automatisch und kalibriert sie ein.
- Prüfen: In der iSolarCloud-App taucht die neue Kapazität nach kurzer Zeit auf, ein erster voller Lade-/Entladezyklus schließt die Kalibrierung ab.
Praxis-Beispiel für eine typische Nachrüstung:
- Start-Konfiguration: SBR064 (6,4 kWh) mit Sungrow SH8.0RT
- 2 Jahre später bei E-Auto-Anschaffung: 2 weitere SBR-Module nachrüsten → SBR128 (12,8 kWh)
- Aufwand: ca. 1.500 € für 2 Zusatzmodule + 250 € Installation, kein neuer Wechselrichter nötig
- Dauer vor Ort: meist ein halber Arbeitstag inkl. Inbetriebnahme
Der wichtigste Punkt beim Sungrow-Speicher-nachrüsten: Es sollten nur Module ähnlichen Alters gemischt werden. Sungrow gibt eine Rückwärts-Kompatibilität von bis zu 5 Jahren an – technisch laufen ältere und neuere Module zwar zusammen, das BMS richtet sich aber am schwächsten Modul aus. Mischt man ein 5 Jahre altes Modul mit Neuware, zieht das alte Modul die nutzbare Kapazität des Verbunds nach unten. Faustregel aus der Praxis: bis ca. 3 Jahre Altersunterschied unkritisch, darüber lieber den ganzen Schrank planmäßig erneuern oder von Anfang an größer bauen. Wie das Nachrüsten generell abläuft – auch mit AC- statt DC-Kopplung und bei anderen Herstellern – zeigt unser Ratgeber PV-Anlage mit Speicher nachrüsten.
Sungrow SBR vs. SBH — was kommt 2026?
Im Sommer 2025 hat Sungrow die SBH-Serie mit größeren 5,12-kWh-Modulen vorgestellt – Hintergrund ist der Trend zu größeren Eigenverbrauchsspeichern (Wärmepumpe + E-Auto). Wesentliche Unterschiede:
- SBH-Modulgröße: 5,12 kWh statt 3,2 kWh — pro Schrank weniger Stapel-Module nötig
- Maximalkapazität: bis 38,4 kWh (8 Module), gegenüber 25,6 kWh bei der SBR-Serie
- Höherer Lade-/Entladestrom: bis 30 A pro Modul, schneller bei großen Wärmepumpen
- Preis pro kWh: ähnlich wie SBR (~480–500 €/kWh); SBH lohnt sich vor allem bei Anlagen ab 12 kWh
Für die meisten Einfamilienhäuser bleibt die SBR-Serie die bessere Wahl, weil sie über mehr installierte Stückzahlen und ausgereifte Reklamations-Pfade verfügt. Die SBH-Reihe wird sich 2026/27 vor allem in Neubau-Anlagen mit Wärmepumpe durchsetzen. Wer ohnehin größer plant, sollte beide Serien gegeneinander durchrechnen lassen – die solar-card-CTA weiter unten verlinkt direkt einen SBH-Modellvergleich.
Sungrow SBR im Vergleich — BYD HVS / Huawei LUNA
Wie schlägt sich der Sungrow SBR gegen die zwei größten Konkurrenten BYD und Huawei? Die folgende Tabelle vergleicht die 9,6-kWh-Klasse 2026:
| Eigenschaft | Sungrow SBR096 (9,6 kWh) | BYD HVS 10.2 (10,2 kWh) | Huawei LUNA 2000-10 (10 kWh) |
|---|---|---|---|
| Zelltechnik | LFP | LFP | LFP |
| Round-Trip-Wirkungsgrad | 98 % | 96 % | 97,5 % |
| Zyklen-Garantie | 13.000 Vollzyklen / 10 Jahre | 10.000 Zyklen / 10 Jahre | 10 Jahre |
| Modulare Erweiterung | ja, 3,2-kWh-Schritte | ja, 2,56-kWh-Schritte | ja, 5-kWh-Schritte |
| Notstrom (mit passendem WR) | ja (SH-Reihe) | ja (Fronius GEN24, SMA, Goodwe) | ja (SUN2000) |
| Wechselrichter-Bindung | NUR Sungrow SH | flexibel (BYD, Fronius, SMA, Goodwe) | NUR Huawei SUN2000 |
| Preis 2026 (Brutto) | ca. 4.700 € | ca. 5.490 € | ca. 5.290 € |
Fazit der Konkurrenz-Analyse: Sungrow ist 2026 die günstigste der drei „großen Marken“ (BYD, Huawei, Sungrow), liefert vergleichbare Sicherheit (LFP) und bessere Garantie-Werte (13.000 Zyklen). Der Nachteil: Sungrow-Speicher arbeiten ausschließlich mit Sungrow-Hybridwechselrichtern. Wer also schon einen Fronius oder Huawei betreibt, muss bei BYD oder Huawei bleiben. Wie sich beide Systeme im Detail schlagen, klärt unser Direktvergleich Sungrow vs Huawei 2026. Welcher Speicher grundsätzlich zu welchem Wechselrichter passt, klärt unser Kompatibilitäts-Überblick Speicher & Wechselrichter. Detail-Tests findest du auch in unserem BYD-Solarspeicher-Vergleich sowie im direkten Duell der Konkurrenten in BYD vs. Huawei Speicher 2026.
Wechselrichter-Bindung — welche Sungrow SH passen zum SBR?
Der SBR ist ein reiner Hochvolt-Speicher und braucht zwingend einen Sungrow SH-Hybridwechselrichter. Das ist die wichtigste Einschränkung des Systems – und gleichzeitig der Grund, warum der Wirkungsgrad so hoch ist: Speicher und Wechselrichter sind aufeinander abgestimmt. Welcher SH zu welcher Anlagengröße passt:
- SH3.6RT / SH5.0RT / SH6.0RT – einphasige Varianten für kleinere Anlagen bis ca. 7 kWp, passen zu SBR064 und SBR096.
- SH8.0RT / SH10RT – dreiphasig, der Sweet Spot fürs Einfamilienhaus mit 8–12 kWp und SBR096 bis SBR192. Beide bieten dreiphasige Notstromversorgung.
- SH15T / SH25T – für große Anlagen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbe-Light, passen zu SBR192/SBR256 oder der SBH-Serie.
Tipp aus der Praxis: Beim Neukauf den Wechselrichter eine Stufe größer wählen, als die heutige Anlage braucht – das hält die Tür für eine spätere Speicher-Erweiterung offen, ohne dass der Wechselrichter zum Flaschenhals wird. Einen breiteren Marktüberblick über Hybrid-Wechselrichter aller Hersteller gibt unser Vergleich Hybrid-Wechselrichter 2026.
Welche Speichergröße passt zu mir? — Faustformel
Die richtige Speichergröße hängt vom Jahresstromverbrauch und der PV-Anlagengröße ab. Faustformel: Eine erste Orientierung gibt dir unser Speichergrößen-Rechner, mit dem du die optimale Speichergröße berechnen kannst.
- 1 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch — bei 4.000 kWh Verbrauch also ein 4-kWh-Speicher (im Sungrow-Sortiment also mindestens SBR064)
- Mit Wärmepumpe: +3–5 kWh zusätzlich → SBR096 oder SBR128
- Mit E-Auto und Wallbox: +5 kWh zusätzlich → SBR128 oder SBR160
Für ein typisches Einfamilienhaus mit 4-Personen-Haushalt, 10 kWp PV, Wärmepumpe und gelegentlicher E-Auto-Ladung ist 2026 der SBR128 (12,8 kWh) die Standardempfehlung. Wer es genauer rechnen will, nutzt unseren Speichergrößen-Rechner oder den Solar-Wizard. Eine ausführliche Anleitung mit Rechenbeispielen liefert unser Ratgeber Solarspeicher richtig dimensionieren.
Notstrom mit dem Sungrow SBR — was geht wirklich?
Ein häufiges Kaufargument: Notstrom bei Stromausfall. Der SBR kann das – aber nur in Kombination mit der SH-RT-Reihe und einer korrekt installierten Notstrom-Umschaltung. Wichtig zu verstehen:
- Backup-Funktion vs. Ersatzstrom: Die SH-RT-Wechselrichter bieten eine dreiphasige Ersatzstromversorgung – bei Netzausfall schaltet das System nach kurzer Unterbrechung (typisch wenige Sekunden) auf Inselbetrieb um. Eine unterbrechungsfreie Versorgung (USV-Qualität) ist es nicht.
- Leistungsgrenze: Im Notstrombetrieb steht nicht die volle Nennleistung zur Verfügung – große Verbraucher wie Durchlauferhitzer oder eine Wärmepumpe unter Volllast können den Inselbetrieb überlasten.
- PV-Nachladung im Inselbetrieb: Solange die Sonne scheint, lädt die PV-Anlage den Speicher auch im Notstrombetrieb nach – das verlängert die Überbrückungsdauer deutlich.
Für einen typischen Haushalt reicht der Notstrombetrieb, um Kühlschrank, Licht, Router und Kleingeräte über Stunden bis Tage am Laufen zu halten – vorausgesetzt, man drosselt die großen Verbraucher. Was technisch geht und was nicht, vertieft unser Ratgeber Notstrom mit PV-Speicher 2026.
Sungrow Speicher Förderung & Amortisation 2026
Speicher sind 2026 über die KfW-Förderung 270 (Erneuerbare Energien Standard) bis zu 100 % zinsgünstig finanzierbar. Direkte Zuschüsse gibt es 2026 nur in einzelnen Bundesländern (z. B. Bayern, NRW). Wirtschaftlichkeit am Beispiel SBR096:
- Kosten SBR096 + Installation: ca. 5.500 € (Speicher + Installation)
- Eigenverbrauchsanteil ohne Speicher: 30 %
- Eigenverbrauchsanteil mit SBR096: 60–75 %
- Jährliche Mehrersparnis: 600–900 € (4-Personen-Haushalt mit 10 kWp)
- Amortisation: 7–9 Jahre — bei 10 Jahren Garantie und 15+ Jahren Lebensdauer rechnet sich der Speicher klar.
Den größten Hebel für eine schnellere Amortisation hat man nicht beim Einkaufspreis, sondern beim Eigenverbrauch: Wer Wärmepumpe und Wallbox so steuert, dass sie bevorzugt PV-Überschuss nutzen, drückt die Amortisationszeit spürbar. Ein Smart Meter wie der Shelly Pro 3EM liefert dafür die nötige Messbasis. Welche Hebel sonst noch wirken, zeigt unser Ratgeber zum Eigenverbrauch maximieren.
Sungrow SBH 100 vs SBH 150 direkt vergleichen
Beide Sungrow-Speicher Side-by-Side — Kapazität, Spezifikationen und Preis im Vergleich.
Jetzt vergleichen →Fazit — für wen lohnt sich der Sungrow SBR 2026?
Der Sungrow SBR ist 2026 die richtige Wahl, wenn du:
- einen preiswerten LFP-Speicher mit langer Garantie willst (10 Jahre / 13.000 Zyklen),
- im Sungrow-Ökosystem bleibst (SH-Hybridwechselrichter neu kaufst oder bereits hast),
- später flexibel nachrüsten willst (E-Auto, Wärmepumpe),
- einen Notstrom-fähigen Speicher brauchst (3-phasige Notstromversorgung mit SH-RT-Reihe).
Wer schon einen Fronius oder Huawei Wechselrichter betreibt, muss zu BYD HVS oder dem passenden Hersteller-Speicher greifen. Und wer absehbar über 16 kWh Kapazität braucht, sollte die neue SBH-Serie gegenrechnen lassen. Für das klassische Einfamilienhaus mit 9–13 kWh Bedarf bleibt der SBR aber 2026 unsere Preis-Leistungs-Empfehlung. Bevor du dich entscheidest, lohnt unser Solar-Wizard – er prüft anhand weniger Fragen, ob ein Sungrow-Setup zu deinem Haus passt.
FAQ — Häufige Fragen zum Sungrow Speicher SBR
Q: Was kostet ein Sungrow Speicher 2026?
A: Der SBR064 (6,4 kWh) startet bei rund 3.490 € brutto. Die meistverbaute SBR096 (9,6 kWh) liegt bei ca. 4.700 €. Inklusive Installation und passendem Sungrow SH-Hybridwechselrichter kostet ein Komplettset ab ca. 6.500 €.
Q: Kann ich meinen Sungrow Speicher nachrüsten bzw. ein Modul ergänzen?
A: Ja, im laufenden Betrieb. Du kannst zusätzliche 3,2-kWh-Module bis zur Maximalgröße SBR256 (25,6 kWh) nachrüsten. Pro Modul liegen die Materialkosten 2026 bei rund 700–800 €, plus etwa 250 € Installation. Voraussetzung ist genügend Reservekapazität im SH-Hybridwechselrichter und idealerweise gleichaltrige Module – bei mehr als rund 3 Jahren Altersunterschied zieht das ältere Modul die nutzbare Kapazität des Verbunds nach unten.
Q: Welche Sungrow-Wechselrichter sind mit dem SBR-Speicher kompatibel?
A: Der Sungrow SBR arbeitet ausschließlich mit der Sungrow SH-Reihe (SH3.6RT, SH5.0RT, SH6.0RT, SH8.0RT, SH10RT, SH15T, SH25T). Wechselrichter anderer Hersteller (Fronius, Huawei, SMA) sind NICHT kompatibel. Wer Sungrow als Speicher will, muss auch Sungrow als Wechselrichter wählen.
Q: Lohnt sich der Sungrow SBR096 mit 10 kWh für ein Einfamilienhaus?
A: Für einen 3–4-Personen-Haushalt mit 9–10 kWp PV ist der SBR096 (9,6 kWh) die meistgewählte und in der Praxis sehr ausgewogene Konfiguration. Gemessene Eigenverbrauchsquoten liegen bei 60–75 %, der Autarkiegrad bei 55–65 %. Kommt eine Wärmepumpe oder Wallbox dazu, ist eher der SBR128 (12,8 kWh) die robustere Wahl.
Q: Wie lange hält ein Sungrow Speicher SBR?
A: Sungrow garantiert 10 Jahre oder 13.000 Vollzyklen mit mindestens 80 % Restkapazität. In der Praxis halten LFP-Speicher 15–20 Jahre, sofern sie nicht regelmäßig vollständig entladen oder bei Hitze betrieben werden.
Q: Sungrow oder BYD Speicher — was ist besser?
A: Sungrow ist günstiger (4.700 € vs. 5.490 € bei 9,6/10,2 kWh) und hat die längere Zyklen-Garantie (13.000 vs. 10.000). BYD HVS ist flexibler, weil mit mehr Wechselrichter-Marken kompatibel. Bei reinem Neukauf mit Hybridwechselrichter zahlt sich Sungrow stärker aus, im Bestand mit Fronius oder Goodwe ist BYD die Pflichtwahl. Wie Sungrow und GoodWe als Wechselrichter direkt gegeneinander abschneiden, zeigt unser GoodWe vs Sungrow Vergleich.
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