WATTSTUNDE
WATTSTUNDE WS100SUL Ultralight 100W Solarkoffer - faltbares Solarmodul mit ETFE
239,95 €
bei Akkuman
Endpreis inkl. USt., zzgl. Versandkosten. Preisstand: 25.10.2026.
Wer mit dem Camper, Wohnmobil oder ausgebauten Van unterwegs ist, will eines: unabhängig vom Campingplatz-Stromanschluss leben. Eine Solaranlage auf dem Dach macht genau das möglich. Sie lädt die Bordbatterie tagsüber auf, versorgt Kühlbox, Licht, Wasserpumpe und Ladegeräte und verlängert die Zeit, die du autark stehen kannst, von Stunden auf Tage. In diesem Ratgeber findest du alles gebündelt, was du für die Planung deiner Camper-Solaranlage brauchst, von der ersten Auslegung bis zur fertigen Installation.
Wie viel Solar dein Camper wirklich braucht
Trag im Offgrid-Rechner ein, was an Bord läuft: Kühlbox, Standheizung, Wasserpumpe, Laptop. Du bekommst die Tagesbilanz in Amperestunden und die passende Modul- und Batteriegröße für deine Reisezeit.
Offgrid-Rechner öffnen →Die richtige Anlagengröße hängt an deinem Verbrauch, nicht an der Dachfläche. Ein Wochenend-Camper mit Kompressor-Kühlbox, LED-Licht und Handy-Laden kommt oft mit 100 bis 150 Watt Solar und einer 100-Ah-LiFePO4-Batterie aus. Wer dauerhaft autark steht, mit Laptop arbeitet oder eine Standheizung und Wasserpumpe betreibt, plant eher 200 bis 400 Watt ein. Entscheidend ist die Rechnung: Verbrauch pro Tag in Wattstunden gegen den realistischen Solarertrag, der je nach Jahreszeit stark schwankt. Unsere Anleitung zum Berechnen von Watt und Ertrag führt dich Schritt für Schritt durch diese Auslegung, damit du weder zu klein noch unnötig teuer planst. Schneller geht es mit dem Offgrid-Rechner, der Verbrauch, Reisemonat und Dachfläche direkt gegeneinander rechnet.
Eine Camper-Solaranlage besteht immer aus vier Bausteinen: Solarmodul, Laderegler, Bordbatterie und Verkabelung. Beim Modul hast du die Wahl zwischen fest montierten Dachmodulen für den Dauereinsatz und faltbaren, tragbaren Modulen, die du flexibel in die Sonne stellst, während der Camper im Schatten parkt. Bei der Batterie hat sich LiFePO4 gegen AGM und Gel weitgehend durchgesetzt: mehr nutzbare Kapazität, deutlich mehr Ladezyklen und geringeres Gewicht. Unser Batterie-Vergleich zeigt dir, wann sich der Aufpreis lohnt. Ein MPPT-Laderegler holt zudem spürbar mehr aus dem Modul als ein einfacher PWM-Regler, gerade bei wechselndem Licht unterwegs.
Solar ist die wichtigste, aber nicht die einzige Stromquelle im Camper. Ein Ladebooster lädt die Bordbatterie auch während der Fahrt zuverlässig über die Lichtmaschine, ideal an bewölkten Tagen oder im Winter. Steht der Camper am Stellplatz mit Stromanschluss, übernimmt ein Landstrom-Ladegerät über den CEE-Anschluss. Die clevere Lösung kombiniert alle drei Quellen, sodass die Batterie immer voll ist, egal ob du fährst, in der Sonne stehst oder am Netz hängst. Wie du Bordstrom und Solar sauber zusammen planst, erklärt unser Camper-Elektrik-1x1.
Nicht jeder will fest verbauen. Eine Powerstation vereint Akku, Wechselrichter, Laderegler und Anschlüsse in einem Gehäuse. Du lädst sie an der Steckdose, während der Fahrt über die 12-Volt-Buchse oder mit einem faltbaren Solarmodul und betreibst daran direkt deine Geräte. Für Zelt, Mietfahrzeug, Wochenendtrip oder als Ergänzung zur fest verbauten Anlage ist das die unkomplizierteste Lösung. Vier Punkte entscheiden über die passende Größe:
Die drei Geräte in der Tabelle stehen stellvertretend für die drei Größenklassen, die für Camping und Reisen sinnvoll sind. Alle drei arbeiten mit LiFePO4-Zellen und waren im September 2026 bei unseren Partnershops lieferbar.
| Kompakt | Mittelklasse | Groß | |
|---|---|---|---|
| Beispielmodell | Anker SOLIX C300X | Jackery Explorer 500 v2 | EcoFlow DELTA 3 |
| Kapazität | 288 Wh | 512 Wh | 1.024 Wh |
| AC-Dauerleistung | 300 W | 500 W | 1.800 W |
| Gewicht | ca. 4,1 kg | ca. 5,7 kg | ca. 12,5 kg |
| Max. Solareingang | 100 W | 200 W | 500 W |
| Passt für | Zelt, Tagesausflug, Handy, Licht und Laptop | Van-Wochenende mit Kühlbox, wenn tagsüber nachgeladen wird | Längere Touren, Kühlbox über mehrere Tage, gelegentlich Föhn oder Kaffeemaschine |
| Grenze | Für eine Kühlbox rund um die Uhr zu klein | Keine Geräte über 500 W | Zum Tragen schwer, bleibt meist im Fahrzeug |
Technische Daten laut Hersteller- und Händlerangaben, Stand September 2026. Wir haben die Geräte nicht selbst getestet, die Einordnung beruht auf den Datenblättern.
Große Speicher-Sets ab etwa 2 kWh mit Zusatzbatterien sind eher Notstrom- und Hausspeicher als Reisebegleiter. Sie wiegen ein Vielfaches und lohnen sich unterwegs nur in Ausnahmefällen. Wer darüber nachdenkt, findet im Notstrom-Ratgeber die passende Einordnung. Einen ausführlichen Überblick mit weiteren Modellen bietet unser Artikel Powerstation fürs Camping und Wohnmobil.
Ein faltbares Modul stellst du in die Sonne, während der Camper im Schatten steht. Damit es zur Powerstation passt, prüfe drei Dinge im Datenblatt beider Geräte:
Drei lieferbare Solarkoffer, deren Leistung ungefähr zu den drei Größenklassen oben passt:
Alle Modelle findest du in der Kategorie Faltbare & flexible Solarmodule. Dort stehen auch flexible Module zum Aufkleben aufs Dach. Für das Laden neben dem Fahrzeug sind die faltbaren Solarkoffer und Solartaschen die richtige Wahl. Mehr Hintergrund liefert unser Ratgeber zu faltbaren Solarmodulen fürs Camping.
Die größten Stromfresser im Camper sind Klimaanlage, Heizung und Kühlung. Eine Dachklimaanlage zieht so viel Leistung, dass reiner Solarbetrieb nur mit großer Batterie und viel Modulfläche funktioniert. Bei der Heizung konkurrieren Diesel, Gas und Strom, und die Kompressor-Kühlbox lässt sich mit der richtigen Auslegung problemlos solar betreiben. Welche Geräte sich autark lohnen und wo du besser auf Gas setzt, klären die verlinkten Ratgeber.
Stöbere durch alle Camper-Ratgeber, vergleiche die Powerstations weiter unten und nutze den Offgrid-Rechner, um deine Anlage zu dimensionieren. Wenn du eher fest auf einer Hütte oder einem Boot autark werden willst, hilft dir unser Offgrid- und Inselanlagen-Ratgeber weiter.
Drei lieferbare Geräte aus drei Größenklassen, ausgewählt nach Kapazität, Gewicht und Solarladung. Die Daten stammen von Herstellern und Händlern, wir haben die Geräte nicht selbst getestet.