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E-Auto & Solar

Solar und E-Auto gehören zusammen wie kaum ein anderes Duo der Energiewende. Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, tankt sein Elektroauto mit Strom, der ihn nur einen Bruchteil dessen kostet, was an der öffentlichen Ladesäule oder aus dem Netz fällig wäre. Selbst erzeugter Solarstrom liegt bei rund 8 bis 12 Cent pro Kilowattstunde, Netzstrom beim Zwei- bis Dreifachen. Jede Kilowattstunde, die du aus der eigenen Sonne in den Akku lädst, macht deine PV-Anlage schneller rentabel und dein Fahren günstiger.

In diesem Ratgeber findest du alles gebündelt, was du brauchst, um Photovoltaik und Elektromobilität sinnvoll zu verbinden: von der richtigen Anlagengröße über die passende Wallbox bis zu Autostrom, THG-Prämie und dem Blick in die Zukunft mit bidirektionalem Laden.

Wie viel Solar braucht dein E-Auto?

Als grobe Faustregel bringt 1 kWp installierte Leistung etwa 1.000 Kilowattstunden Solarstrom im Jahr. Für 10.000 Kilometer Fahrleistung brauchst du je nach Fahrzeug rund 1.500 bis 2.000 Kilowattstunden. Zwei zusätzliche kWp auf dem Dach decken den Ladebedarf eines Zweitwagens also schon spürbar ab, ganz ohne den Haushaltsverbrauch zu belasten. Wie du deine Anlage richtig auslegst, rechnest du am schnellsten mit dem PV-Ertragsrechner durch. Und welche Anlagengröße konkret zu deinem Fahrprofil passt, klärt der Ratgeber zur Solaranlage beim E-Auto.

Wallbox und Überschussladen: das Herzstück

Der größte Hebel steckt im intelligenten Laden. Eine PV-fähige Wallbox erkennt, wann deine Anlage mehr produziert, als das Haus gerade verbraucht, und schiebt genau diesen Überschuss in den Autoakku. So lädst du mit möglichst viel eigener Sonne statt teurem Netzstrom. Welche Wallbox das gut kann, worauf du beim Überschussladen achten musst und welche Apps dabei helfen, liest du in den Wallbox- und Ladeguides. Für die Stunden, in denen die Sonne nicht reicht, senkt ein günstiger Autostrom- oder Wallbox-Tarif die Kosten für den Netzbezug.

THG-Prämie: bares Geld fürs E-Auto

Als Halter eines reinen Elektroautos kannst du jedes Jahr die Treibhausgasminderungsquote verkaufen und bekommst dafür 2026 je nach Anbieter rund 80 bis 320 Euro. Der Aufwand ist minimal: Fahrzeugschein hochladen, der Anbieter übernimmt die Beantragung. Wie du den besten Anbieter findest, zeigt der (Anzeige)THG-Quoten-Vergleich.

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Fahrzeugschein hochladen, der Anbieter erledigt den Rest.

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Der Blick nach vorn: bidirektionales Laden

Perspektivisch wird dein E-Auto zum rollenden Heimspeicher. Mit bidirektionalen Fahrzeugen und passender Wallbox speist der Akku bei Bedarf Strom zurück ins Haus (V2H) oder ins Netz (V2G). Die Technik steht 2026 noch am Anfang, aber das Potenzial, Solarstrom vom Tag in den Abend zu verschieben, ist enorm. Wie V2H und V2G funktionieren, erklärt der Ratgeber Schritt für Schritt.

Unten findest du alle Ratgeber, passende Produkte und Rechner rund um E-Auto und Solar an einem Ort. Stöber dich durch und hol das Maximum aus Sonne und Akku heraus.

Häufige Fragen

Lohnt es sich, das E-Auto mit der eigenen Solaranlage zu laden?
Ja. Selbst erzeugter Solarstrom kostet dich rund 8 bis 12 Cent pro kWh, Netzstrom das Zwei- bis Dreifache. Wer tagsüber lädt oder einen Speicher nutzt, senkt die Ladekosten deutlich und macht die PV-Anlage schneller rentabel.
Wie groß muss die Photovoltaikanlage für ein E-Auto sein?
Als Faustregel bringt 1 kWp rund 1.000 kWh im Jahr. Für 10.000 km Fahrleistung brauchst du etwa 1.500 bis 2.000 kWh, also grob 2 kWp zusätzlich, plus Reserve für Haushalt und Wärmepumpe.
Was ist die THG-Quote und wie viel bekomme ich?
Für jedes reine E-Auto kannst du die Treibhausgasminderungsquote verkaufen und bekommst dafür 2026 je nach Anbieter rund 80 bis 320 Euro pro Jahr. Du lädst nur den Fahrzeugschein hoch, der Anbieter wickelt den Rest ab.
Brauche ich für die Wallbox einen eigenen Stromtarif?
Nicht zwingend, aber ein spezieller Wallbox- oder Autostromtarif ist oft günstiger als normaler Haushaltsstrom. In Kombination mit PV-Überschussladen holst du das Maximum heraus.
Kann ich mit dem E-Auto-Akku mein Haus versorgen?
Mit bidirektionalen Fahrzeugen und passender Wallbox ja (V2H und V2G). Die Technik steckt 2026 noch in der Einführung, das Potenzial als rollender Heimspeicher ist aber groß.
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