Solar-Förderung 2026
Für eine Solaranlage bekommst du 2026 an drei Stellen Unterstützung: über bundesweite Programme wie den zinsgünstigen KfW-Kredit 270 und die Einspeisevergütung, über Zuschüsse einzelner Bundesländer und Kommunen sowie über steuerliche Vorteile beim Kauf und Betrieb. Welche Kombination für dich drin ist, hängt vor allem von deinem Wohnort und dem geplanten Projekt ab. Auf dieser Seite findest du alle Ratgeber zur Solar-Förderung gebündelt, dazu den Förder-Finder, der dir passende Programme für deine Postleitzahl anzeigt.
Welche Förderung bekommst du 2026 für deine Solaranlage?
Das Fundament bilden die Bundesprogramme: Der KfW-Kredit 270 finanziert Photovoltaik, Speicher und Installation zu günstigen Zinsen, die Einspeisevergütung zahlt dir jede eingespeiste Kilowattstunde über 20 Jahre fest vergütet aus, und beim Kauf profitierst du vom Nullsteuersatz auf Anlage und Speicher. Direkte Bundes-Zuschüsse für klassische Dach-Photovoltaik gibt es aktuell nicht, dafür aber für angrenzende Technik wie die Wärmepumpe über die Heizungsförderung KfW 458. Was sich zuletzt gesetzlich geändert hat, fasst der Ratgeber zum Solarpaket I & II zusammen.
Bundesländer und Kommunen: hier gibt es echte Zuschüsse
Die spannendsten Zuschüsse kommen 2026 aus den Ländern und Städten: Berlin fördert über SolarPLUS, Sachsen über die SAB, Hessen über die WIBank, dazu kommen dutzende kommunale Programme mit eigenen Töpfen. Die Programme starten und enden allerdings kurzfristig, viele sind schnell ausgeschöpft. Einen sortierten Einstieg gibt dir das Bundesländer-Ranking, die Details stehen in den Länder-Ratgebern. Ob gerade ein Programm für deinen Wohnort offen ist, prüfst du am schnellsten mit dem Förder-Finder: Postleitzahl eingeben, Anlagentyp wählen, passende Programme sehen.
Speicher, Balkonkraftwerk, Wallbox und Wärmepumpe
Förderung endet nicht beim Solarmodul. Für Stromspeicher zahlen einzelne Länder und Kommunen eigene Zuschüsse, Balkonkraftwerke werden in vielen Städten mit Pauschalen bezuschusst, und wer ein E-Auto lädt, sollte die Wallbox-Förderung im Blick behalten. Richtig interessant wird es, wenn du Projekte kombinierst: Der Ratgeber zum Förder-Stack zeigt, wie PV, Wärmepumpe und Wallbox zusammen die höchste Gesamtförderung ergeben, ohne dass sich Programme gegenseitig ausschließen.
Einspeisevergütung, Steuern und Anmeldung
Neben Zuschüssen und Krediten gibt es die stillen Förderungen, die oft mehr wert sind als ein Einmalbetrag: Die Einspeisevergütung garantiert dir 20 Jahre lang einen festen Preis für jede eingespeiste Kilowattstunde, und der Nullsteuersatz macht Anlage und Speicher beim Kauf spürbar günstiger. Damit beides fließt, muss deine Anlage korrekt registriert sein: Wie die Anmeldung im Marktstammdatenregister und beim Netzbetreiber abläuft, zeigt der Anmelde-Ratgeber am Beispiel Balkonkraftwerk. Faustregel: Erst wenn die Anlage im Register steht, bist du auf der sicheren Seite, sowohl bei der Vergütung als auch rechtlich.
So gehst du vor: erst Antrag, dann Auftrag
Die wichtigste Regel bei fast allen Programmen: Der Antrag muss bewilligt oder mindestens gestellt sein, bevor du den Auftrag vergibst. Wer zuerst unterschreibt und dann fördern lassen will, geht in der Regel leer aus. Sinnvoll ist deshalb diese Reihenfolge: zuerst mit dem Förder-Finder prüfen, welche Programme für deine Postleitzahl offen sind, dann Angebote einholen, Antrag stellen und erst nach der Bewilligung unterschreiben. Welche Stolperfallen es sonst gibt, von fehlenden Nachweisen bis zu verpassten Fristen, liest du im Ratgeber zu den häufigsten Antragsfehlern.
Lohnt sich die Anlage auch ohne Zuschuss?
Ja, in den meisten Fällen. Zuschüsse verkürzen die Amortisationszeit, aber tragen muss sich die Anlage über den eingesparten Strompreis, und das tut sie bei sinkenden Modulpreisen fast immer. Rechne deshalb zuerst ohne Förderung: Der Amortisationsrechner zeigt dir, wann sich deine Anlage bezahlt macht, jeder Zuschuss ist dann ein Bonus obendrauf. Für die Finanzierungsfrage vergleicht der Ratgeber KfW 270, Ratenkredit und Eigenkapital, und wenn du zwischen Landes-Förderbank und KfW schwankst, hilft der Vergleich der Länder-Förderdarlehen weiter.
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Häufige Fragen
- Welche Förderung gibt es 2026 für Photovoltaik?
- Bundesweit gibt es den zinsgünstigen KfW-Kredit 270, die Einspeisevergütung über 20 Jahre und den Nullsteuersatz beim Kauf. Dazu kommen Zuschüsse einzelner Bundesländer und Kommunen, etwa für Speicher oder Balkonkraftwerke.
- Muss ich die Förderung vor dem Kauf beantragen?
- Ja, bei fast allen Programmen muss der Antrag vor der Auftragsvergabe gestellt sein. Wer zuerst den Vertrag unterschreibt, verliert in der Regel den Anspruch.
- Kann ich mehrere Förderungen kombinieren?
- Ja, KfW-Kredit, Einspeisevergütung und regionale Zuschüsse lassen sich meist stapeln. Einzelne Programme schließen sich aber gegenseitig aus – die Kumulierungsregeln stehen in den jeweiligen Förderrichtlinien.
- Gibt es 2026 noch Zuschüsse für Stromspeicher?
- Einen bundesweiten Speicher-Zuschuss gibt es nicht, aber mehrere Bundesländer und viele Kommunen fördern Speicher weiterhin. Über den KfW-Kredit 270 lässt sich der Speicher zudem günstig mitfinanzieren.