Anker Solix Solarbank 2 E1600 AC Test 2026: Speicher erweitern
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PV-ErtragsrechnerInhaltsverzeichnis
Auf einen Blick
- Kapazität: 1,6 kWh je Modul, ausbaubar bis 9,6 kWh (Basisgerät plus fünf Erweiterungsbatterien).
- Preis-Staffel (Stand: August 2026): 499,95 € für die Basis mit Smart Meter, 1.997 € für 4,8 kWh, 3.724 € für 9,6 kWh. Jede Erweiterung ab der zweiten kostet 559 € (349 €/kWh).
- Abgabe ans Hausnetz: rund 800 Watt. Das deckt die Grundlast (Router, Kühlschrank, Licht, TV), nicht Herd, Wallbox oder Wärmepumpe.
- Installation: Anschluss über eine normale Schuko-Steckdose, IP65, innen und außen aufstellbar. Kein Elektriker nötig.
- Wichtig: Der BP2700 ist der Erweiterungsakku der Solarbank-3-Generation und passt nicht an die E1600.
Was die Anker Solix Solarbank 2 E1600 AC genau ist
Die Anker Solix Solarbank 2 E1600 AC ist ein AC-gekoppelter Balkonspeicher: Sie wird nicht zwischen Modul und Wechselrichter gehängt, sondern hinter dem bestehenden Balkonkraftwerk direkt an eine Steckdose angeschlossen. AC-gekoppelt heißt, dass der Speicher den bereits in Wechselstrom umgewandelten Solarstrom aufnimmt, zwischenspeichert und später wieder ins Hausnetz zurückgibt. Das unterscheidet sie von DC-Speichern, bei denen die Module direkt am Speicher hängen.
Der Wechselrichter steckt im Gehäuse, ein Smart Meter liegt bei. Das Basismodul bringt 1,6 kWh nutzbare Kapazität mit, jede Erweiterungsbatterie legt weitere 1,6 kWh drauf. Die Obergrenze liegt bei 9,6 kWh, also Basis plus fünf Batterien. Das Gehäuse ist nach IP65 geschützt und darf auch auf dem Balkon oder an der Hauswand stehen. Wer den Aufbau grundsätzlich noch plant, findet in unserer Übersicht zu Balkonkraftwerk-Speichern die Alternativen im direkten Vergleich.
Preise und Ausbaustufen: die echte Staffel für 2026
Entscheidend ist nicht der Einstiegspreis, sondern was jede weitere Batterie kostet. Alle Preise stammen aus unserem Shop-Bestand, Stand: August 2026, und gelten für die AC-Variante inklusive Smart Meter.
| Ausbaustufe | Kapazität | Preis | € je kWh | Aufpreis zur Stufe davor |
|---|---|---|---|---|
| Basis inkl. Smart Meter | 1,6 kWh | 499,95 € | 312 € | – |
| + 1 Erweiterung | 3,2 kWh | 1.438,00 € | 449 € | +938 € |
| + 2 Erweiterungen | 4,8 kWh | 1.997,00 € | 416 € | +559 € |
| + 3 Erweiterungen | 6,4 kWh | 2.556,00 € | 399 € | +559 € |
| + 4 Erweiterungen | 8,0 kWh | 3.165,00 € | 396 € | +609 € |
| + 5 Erweiterungen | 9,6 kWh | 3.724,00 € | 388 € | +559 € |
Der Sprung von der Basis auf 3,2 kWh ist mit 938 € der mit Abstand teuerste, danach kostet jede Batterie nur noch rund 559 € und damit etwa 349 € je kWh. Das Basisgerät enthält Wechselrichter und Smart Meter und ist deshalb pro kWh billig, aber ohne Reserve. Wer weiß, dass er ausbauen will, fährt mit dem Sprung auf mindestens 4,8 kWh besser als mit zwei Einzelkäufen. Wie viel Kapazität dein Haushalt überhaupt braucht, rechnest du in zwei Minuten mit unserem Speichergrößen-Rechner aus.
AC oder Pro: welche Variante für wen?
Neben der AC-Version gibt es die Solarbank 2 E1600 Pro. Sie hat MPPT-Eingänge für den Direktanschluss der Module, ist also DC-gekoppelt, und kommt wahlweise mit dreiphasigem Smart Meter. Die Preise: 559,95 € für die Basis, 2.198 € für 6,4 kWh, 2.718 € für 8,0 kWh und 3.239 € für 9,6 kWh (Stand: August 2026). Ab 6,4 kWh ist die Pro-Variante also günstiger als die AC-Version.
- AC nehmen, wenn schon ein Balkonkraftwerk mit eigenem Wechselrichter läuft und du nur nachrüsten willst. Du fasst die bestehende Anlage nicht an.
- Pro nehmen, wenn du komplett neu baust, die Module direkt anschließen willst oder ein dreiphasiges Messkonzept brauchst.
Für die Nulleinspeisung ist in beiden Fällen der Zähler entscheidend. Wie gut die Messtechnik arbeitet, haben wir im Test des Anker Solix Smart Meter Gen 2 auseinandergenommen. In Verbindung mit einem dynamischen Stromtarif lässt sich der Speicher zusätzlich nachts günstig laden, das rechnet sich allerdings erst ab etwa 4,8 kWh.
Anker Solix Power Dock und Multisystem: wann sich der Verteiler lohnt
Der Anker Solix Power Dock ist ein Verteilerkasten, mit dem sich mehrere Solarbank-Einheiten zu einem Multisystem zusammenschalten lassen. Statt zwei getrennter Speicher mit je eigener Steckdose und eigener Regelung entsteht ein System, das gemeinsam auf den Hausverbrauch reagiert. Preise: 269,90 € für das Power Dock Multisystem und 312,71 € für den Power Dock Verteilerkasten (Stand: August 2026).
Klare Ansage: Für eine Solarbank mit bis zu fünf Erweiterungen brauchst du den Power Dock nicht. Er lohnt sich erst, wenn du die 9,6 kWh einer einzelnen Einheit ausgereizt hast und eine zweite Solarbank dazustellst, oder wenn mehrere Erzeuger sauber zusammengeführt werden sollen. Alle passenden Komponenten stehen in der Kategorie Anker Multisystem.
BP2700 Erweiterungsakku: passt nicht an die E1600
Das ist der Punkt, an dem online am meisten falsch läuft. Der Anker BP2700 ist der Erweiterungsakku mit 2,68 kWh für die Solarbank 3. Er ist mechanisch und elektrisch nicht mit der Solarbank 2 E1600 kompatibel. Wer eine E1600 besitzt, erweitert ausschließlich mit den 1,6-kWh-Batterien derselben Generation.
Für die Solarbank 3 sieht die Staffel so aus (Stand: August 2026): E2700 Pro mit einem BP2700 für 2.023,03 €, mit zwei BP2700 und 8,05 kWh für 2.937,00 € und mit drei BP2700 und 10,73 kWh für 3.680,09 €. Bei 8 kWh liegen beide Generationen preislich fast gleichauf, die Solarbank 3 bietet dort aber Notstromfähigkeit. Details dazu im Solarbank 3 Pro Test, die noch größere Klasse behandeln wir im Solarbank 4 Pro E5000 Test.
Wann sich die E1600 AC lohnt und wann nicht
Sie lohnt sich, wenn ein Balkonkraftwerk bereits läuft, tagsüber niemand zu Hause ist und der Solarstrom bisher ungenutzt ins Netz fließt. Bei 150 bis 250 Watt Grundlast puffert schon die Basisstufe mit 1,6 kWh eine komplette Nacht. Für Mieter ist der Aufbau ideal: kein Eingriff in die Hausinstallation, und beim Umzug geht das Gerät mit.
Sie lohnt sich nicht, wenn du Großverbraucher abdecken willst. Die rund 800 Watt Abgabeleistung sind eine harte Grenze: Backofen, Durchlauferhitzer oder eine Wallbox laufen weiter über den Netzbezug. Auch bei einer Dachanlage über 4 kWp ist ein Hybridwechselrichter mit Hochvoltspeicher die bessere Wahl. Welcher Anlagentyp zu dir passt, klärt der Anlagen-Wizard. Die Anmeldung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur bleibt in jedem Fall Pflicht, auch für Steckersolargeräte mit Speicher.
Fazit und Kaufempfehlung
Die Solarbank 2 E1600 AC ist die unkomplizierteste Art, ein bestehendes Balkonkraftwerk speicherfähig zu machen: Steckdose rein, Smart Meter setzen, fertig. Der ehrliche Schwachpunkt bleibt die auf Grundlast begrenzte Abgabe von 800 Watt.
Unsere Empfehlung: Für den Standardhaushalt mit zwei Personen ist die Stufe 4,8 kWh für 1.997 € der Sweetspot, weil hier der teure erste Ausbausprung schon verdaut ist und der kWh-Preis auf 416 € fällt. Wer nur eine Nacht überbrücken will, nimmt die Basis für 499,95 €. Wer mehr als 9,6 kWh braucht, kauft nicht nach, sondern gleich in die nächstgrößere Speicherklasse. Alternativen aus anderen Häusern findest du im großen Speichervergleich, im Marstek-Test und im Zendure SolarFlow 800 Pro Test. Das gesamte Anker-Sortiment liegt in der Anker-Kategorie.
Häufige Fragen
Wie weit lässt sich die Solarbank 2 E1600 AC erweitern?
Bis auf 9,6 kWh. Das Basisgerät bringt 1,6 kWh mit, dazu kommen maximal fünf Erweiterungsbatterien mit je 1,6 kWh. Der Vollausbau kostet 3.724 € (Stand: August 2026). Wer darüber hinaus will, braucht eine zweite Einheit plus Power Dock.
Passt der Anker BP2700 an die Solarbank 2 E1600?
Nein. Der BP2700 mit 2,68 kWh gehört zur Solarbank-3-Generation und ist nicht mit der E1600 kompatibel. Die Solarbank 2 wird ausschließlich mit den 1,6-kWh-Erweiterungsbatterien der zweiten Generation ausgebaut.
Brauche ich den Anker Solix Power Dock?
Nur für ein Multisystem aus mehreren Solarbanks. Eine einzelne Einheit mit bis zu fünf Erweiterungen läuft ohne Power Dock. Der Verteilerkasten kostet je nach Ausführung 269,90 € oder 312,71 € (Stand: August 2026).
Wie viel Leistung gibt die E1600 AC ans Hausnetz ab?
Rund 800 Watt. Damit deckst du Grundlastverbraucher wie Router, Kühlschrank, Licht und Fernseher ab. Herd, Wasserkocher, Wärmepumpe oder Wallbox ziehen weiterhin Strom aus dem Netz.
Muss ich den Speicher anmelden?
Ja. Steckersolargeräte inklusive Speicher müssen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden. Die Eintragung ist kostenlos und dauert wenige Minuten.





