Wie lange reicht ein Stromspeicher beim Blackout? Powerstation-Größe und 48-Stunden-Rechnung 2026
Inhaltsverzeichnis
Auf einen Blick
- Ein 10-kWh-Speicher hält ein sparsames Haus rund 80 Stunden über Wasser: Bei gedrosselter Grundlast von 110 bis 125 Watt laufen Kühlschrank, Gefriertruhe, Heizungselektronik, Router und Licht mehr als drei Tage.
- Ohne Notstrom- oder Ersatzstromfunktion schaltet deine PV-Anlage beim Netzausfall komplett ab, auch mit vollem Speicher. Die Sicherheitsnorm VDE-AR-N 4105 verlangt die Trennung vom Netz innerhalb von 200 Millisekunden.
- Notstrom versorgt einzelne Steckdosen (ca. 250 bis 500 Euro Aufpreis), Ersatzstrom das ganze Haus mit automatischer Umschaltung (ca. 1.600 bis 2.500 Euro extra, Stand: Anfang 2026).
- Für 48 Stunden Blackout im Winter reichen 8 kWp plus 7 bis 10 kWh Speicher, sofern die Anlage ersatzstromfähig ist.
- Faustregel: Ab 5 kWh nutzbarer Kapazität klappt die Basisversorgung, für den Winter mit Heizungsstrom plane 10 bis 15 kWh ein.
- Ohne PV-Anlage oder zur Miete: Eine Powerstation mit 2 bis 4 kWh plus faltbarem Solarmodul überbrückt die meisten realistischen Ausfälle.
Warum deine Solaranlage beim Blackout erst einmal abschaltet
Auf dem Dach liegt eine funktionierende Solaranlage, im Keller steht ein halb voller Speicher, und trotzdem ist das Haus dunkel: Genau so erleben die meisten PV-Haushalte einen Stromausfall. Denn eine Standard-Anlage trennt sich bei Netzausfall automatisch vom öffentlichen Netz, und zwar innerhalb von 200 Millisekunden. So schreibt es die Anwendungsregel VDE-AR-N 4105 vor, damit deine Anlage keine Spannung in Leitungen einspeist, an denen gerade Monteure arbeiten.
Überlebst du 48 Stunden Stromausfall?
Teste dein Setup im spielbaren Blackout-Simulator: Geräte managen, Speicher einteilen, Wintersonne nutzen.
Zum Blackout-Simulator →Weiterlaufen im sogenannten Inselbetrieb kann nur eine Anlage, die dafür ausgelegt ist: mit einem Hybrid-Wechselrichter samt Notstrom- oder Ersatzstromfunktion und einem Stromspeicher, der schwarzstartfähig ist. Fehlt diese Technik, bleibt dein Speicher beim Blackout ein teurer Kasten im Keller. Mit ihr versorgt er dich tagelang. Wie lange genau, rechnen wir jetzt durch.
Notstrom oder Ersatzstrom: Der Unterschied entscheidet über die Laufzeit
Notstrom bedeutet: Der Wechselrichter stellt bei Netzausfall eine einzelne Steckdose oder ausgewählte Stromkreise bereit, oft mit bis zu etwa 3.000 Watt Leistung und teils mit manueller Umschaltung. Ersatzstrom ist die Vollversion: Eine Netzumschalteinrichtung trennt das komplette Haus automatisch vom öffentlichen Netz, der Speicher versorgt alle Stromkreise weiter und die PV-Anlage lädt ihn während des Blackouts sogar nach.
Preislich liegen Welten dazwischen (Stand: Anfang 2026): Die Notstromfunktion kostet als Aufpreis etwa 250 bis 500 Euro, bei einigen Geräten ist sie bereits eingebaut. Ersatzstrom mit Netzumschalteinrichtung schlägt mit rund 1.600 bis 2.500 Euro Mehrkosten zu Buche. Voraussetzung ist in beiden Fällen ein passender Hybrid-Wechselrichter mit Backup-Funktion. Ob sich dein vorhandenes Gerät aufrüsten lässt, klärt unser Ratgeber Notstrom nachrüsten.
Als Richtwert gilt: Ab etwa 5 kWh nutzbarer Kapazität funktioniert die Basisversorgung, für den Winterbetrieb mit Heizungsstrom sind 10 bis 15 kWh die sichere Wahl.
Wie wahrscheinlich ist ein Blackout, und wie lange dauert er?
Das deutsche Stromnetz gehört zu den zuverlässigsten der Welt. Laut Bundesnetzagentur war jeder Letztverbraucher 2024 im Schnitt nur 11,7 Minuten ohne Strom (gezählt werden Unterbrechungen ab drei Minuten). Die allermeisten Ausfälle sind nach wenigen Minuten bis zwei, drei Stunden behoben. Dass es auch anders geht, hat Anfang Januar 2026 ein Brandanschlag auf die Stromversorgung im Südwesten Berlins gezeigt: Rund 45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe waren teils mehrere Tage ohne Strom, mitten im Winter.
Für die Planung heißt das: Kurze Ausfälle überbrückt schon wenig Kapazität, für die seltenen langen Ereignisse zählt die Kombination aus Speicher und Nachladen per Solar.
- Bis 1 Stunde: Schon eine kleine Powerstation mit rund 1 kWh hält Licht, Router und Handy am Laufen.
- 2 bis 6 Stunden: Mit rund 2 kWh überbrückst du auch den Kühlschrank, ohne dass Tiefkühlware antaut.
- Über einen Tag: Jetzt zählt, wie viel nutzbare Kapazität du hast und ob tagsüber Solarstrom nachkommt. Genau das rechnen die folgenden Abschnitte durch.
Die Laufzeit-Tabelle: So lange hält dein Speicher wirklich durch
Entscheidend ist nicht, was dein Haus normalerweise verbraucht, sondern was im Notbetrieb tatsächlich laufen muss. Und das ist überraschend wenig:
- Kühlschrank: ca. 35 Watt im Tagesmittel
- Gefriertruhe: ca. 55 Watt (wie lange Gefriertruhe und Kühlschrank ohne Strom durchhalten, haben wir separat aufgeschlüsselt)
- Heizungspumpe plus Gastherme-Elektronik: ca. 70 Watt
- Router und Handys laden: ca. 20 Watt
- LED-Licht in zwei bis drei Räumen: ca. 40 Watt
Zusammen ergibt das eine Dauerlast von etwa 220 bis 250 Watt. Wer diszipliniert schaltet, die Gefriertruhe nur stundenweise laufen lässt und Licht auf einen Raum beschränkt, drückt die Last auf 110 bis 125 Watt. Daraus ergeben sich diese Laufzeiten:
| Nutzbare Kapazität | Normalbetrieb (220 bis 250 W) | Sparbetrieb (110 bis 125 W) |
|---|---|---|
| 5 kWh | ca. 20 bis 22 Stunden | über 40 Stunden |
| 10 kWh | ca. 40 Stunden | 80 Stunden und mehr |
| 15 kWh | ca. 60 Stunden | 120 Stunden und mehr |
Wichtig: Gerechnet wird mit der nutzbaren Kapazität, nicht mit dem Bruttowert auf dem Datenblatt. Ein als 10 kWh verkaufter Speicher liefert je nach Entladetiefe real etwa 9 bis 9,5 kWh. Welche Größe zu deinem Haushalt passt, verrät dir unser Speicher-Rechner.
Das 48-Stunden-Winterszenario durchgerechnet
Der härteste realistische Fall: Einfamilienhaus, 8-kWp-Anlage, 10-kWh-Speicher mit rund 9 kWh nutzbar, Blackout im Januar über volle 48 Stunden. Kann die Anlage dank Ersatzstromfunktion weiterlaufen, liefert die PV auch im Winter Nachschub: Ein sonniger Januartag bringt erfahrungsgemäß etwa 1,5 bis 1,7 kWh je kWp, ein bedeckter Tag noch rund 0,5 kWh je kWp (Stand: August 2026). Bei 8 kWp sind das 12 bis 13,6 kWh an einem klaren, rund 4 kWh an einem trüben Tag.
| Szenario (48 h, 8 kWp + 9 kWh nutzbar) | Verbrauch | PV-Nachladung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Sparbetrieb, zwei bedeckte Tage | ca. 6 kWh | ca. 8 kWh | Speicher am Ende voller als am Anfang |
| Normalbetrieb, ein sonniger und ein trüber Tag | ca. 12 kWh | ca. 16 bis 17 kWh | durchgehend versorgt, Reserve bleibt |
| Ohne Ersatzstromfunktion (kein Nachladen) | ca. 12 kWh | 0 kWh | nach ca. 36 Stunden ist Schluss |
Der Hebel ist klar: Mit Ersatzstromfunktion übersteht ein Haus mit 8 kWp und 7 bis 10 kWh Speicher die 48 Stunden souverän, selbst bei trübem Januarwetter. Ohne sie zählt nur der Speicherinhalt beim Ausfall, im Normalbetrieb ist vor der zweiten Nacht Schluss. Wie gut du selbst haushalten würdest, kannst du im Blackout-Simulator durchspielen. Wer neu plant, findet ersatzstromfähige Pakete unter unseren Komplettanlagen.
Der unterschätzte Punkt: Ohne Strom fällt auch die Heizung aus
Die meisten denken beim Blackout zuerst an den Kühlschrank. Im Winter ist aber die Heizung das größte Risiko: Auch eine Gastherme oder Ölheizung fällt ohne Strom aus, weil Umwälzpumpe, Zündung und Steuerungselektronik am Netz hängen. Das Gas strömt zwar weiter, doch der Brenner startet nicht. Nach 48 Stunden ohne Heizung drohen im Januar nicht nur kalte Räume, sondern bei Frost auch Leitungsschäden. Die gute Nachricht: Mit rund 70 Watt Dauerlast sichert schon ein kleiner Speicher die komplette Wärmeversorgung. Wie du Gastherme und Ölheizung konkret absicherst, zeigt unser Ratgeber Notstrom für die Heizung.
Ohne PV-Anlage: Welche Powerstation-Größe brauchst du?
Wer keine PV-Anlage hat oder zur Miete wohnt, sichert sich mit einer Powerstation ab. Dabei zählen zwei Werte, die oft verwechselt werden: Die Kapazität in Wattstunden sagt, wie lange du versorgt bist. Die Dauerleistung in Watt sagt, welche Geräte gleichzeitig laufen dürfen. Für Kühlschrank, Licht und Router genügen rund 1.500 W, für einen Wasserkocher zwischendurch eher 2.000 bis 2.400 W. Denk an den Anlaufstrom: Ein Kühlschrank zieht beim Start kurz ein Mehrfaches seiner Nennleistung.
Die folgende Übersicht ordnet gängige Modelle ein (Straßenpreise Stand Mai 2026) und rechnet die Laufzeit mit dem Sparbetrieb von oben, also 110 bis 125 Watt Dauerlast.
| Klasse | Modellbeispiele | Kapazität | Preis ca. | Laufzeit im Sparbetrieb* |
|---|---|---|---|---|
| Einstieg | EcoFlow Delta 3 Plus, Anker SOLIX C1000, Bluetti AC180 | 1,0 bis 1,2 kWh | 700 bis 1.000 EUR | ca. 8 bis 11 Stunden |
| Mittelklasse | EcoFlow Delta 2 Max, Bluetti Elite 200 V2 | 2,0 bis 2,6 kWh | 1.300 bis 1.800 EUR | ca. 16 bis 23 Stunden |
| Haushalts-Backup | Anker SOLIX F3800, EcoFlow Delta Pro 3 | 3,8 bis 4,1 kWh | 3.000 bis 3.500 EUR | ca. 30 bis 37 Stunden |
*Rechnerisch aus der Kapazität, ohne Nachladen. Die Wandlerverluste des eingebauten Wechselrichters verkürzen die Zeit in der Praxis etwas.
Solar-Nachladung ist der Hebel: Erst mit einem faltbaren Solarmodul wird aus der Powerstation echte Vorsorge, denn dann fragst du nicht mehr, wie lange der Akku reicht, sondern ob die tägliche Nachladung den Tagesbedarf deckt. Im Hochwinter sinkt der Ertrag deutlich, dann zählt wieder die Akkugröße. Passende Module vergleicht unser Ratgeber zu faltbaren Solarmodulen, ohne eigene Fläche hilft ein Balkonkraftwerk als Notstromquelle.
- Single oder Paar, kurze Ausfälle: Einstiegs-Powerstation mit rund 1 kWh plus Faltmodul.
- Familie, ein bis zwei Tage Grundversorgung: Mittelklasse mit 2 bis 2,6 kWh und mindestens 2.000 W Dauerleistung.
- Haus mit hohem Anspruch oder Homeoffice: Haushalts-Backup mit 3,8 bis 4 kWh, idealerweise erweiterbar und mit USV-Funktion.
Achte außerdem auf LiFePO4-Akkus (oft 3.000 bis 6.000 Ladezyklen), genug Schuko-Steckdosen und das Gewicht: Ein 4-kWh-Gerät wiegt schnell über 40 Kilogramm. Den Produktvergleich findest du im Powerstation-Vergleich 2026.
Powerstation, PV-Speicher oder Aggregat im Vergleich
| Kriterium | Powerstation | PV-Speicher mit Ersatzstrom | Notstromaggregat |
|---|---|---|---|
| Anschaffung | 500 bis 3.500 EUR | 4.000 bis 12.000 EUR (mit PV) | 300 bis 1.500 EUR |
| In der Wohnung nutzbar | ja | ja | nein |
| Nachladen ohne Netz | per Solarmodul | per PV-Dach | per Kraftstoff |
| Lautstärke | nahezu lautlos | lautlos | laut |
| Dauerleistung | mittel | hoch | sehr hoch |
Preise Stand Mai 2026. Das Aggregat ist in der Anschaffung am günstigsten, aber laut, braucht Kraftstoff und darf nur im Freien laufen. Den direkten Vergleich liefert Notstromaggregat oder PV-Speicher.
Wann lohnt sich ein Notstrom-Speicher, wann nicht?
Ein ersatzstromfähiges System lohnt sich, wenn deine Heizung ohne Strom stillsteht, du im Homeoffice arbeitest, deine Region öfter kurze Ausfälle erlebt oder du ohnehin gerade einen Speicher kaufst. Dann kostet die Absicherung nur den überschaubaren Aufpreis. Verzichten kannst du, wenn du keine PV-Anlage planst und nur Blackout-Vorsorge suchst: Dafür ist eine Powerstation die günstigere Lösung. Auch in Wohnungen mit sehr stabiler städtischer Versorgung ist Ersatzstrom eher Komfort als Notwendigkeit.
Notstromfähige Beispiele aus dem Markt (Preise je nach Händler, Stand: August 2026): die BYD Battery-Box Premium HVS 7.7 für ca. 3.900 Euro am Fronius GEN24 mit PV-Point-Steckdose, die Huawei LUNA2000-7-S1 für ca. 3.500 Euro mit Backup-Box oder die Sungrow SBR096 mit 9,6 kWh für ca. 4.400 Euro am passenden Hybrid-Wechselrichter.
Unsere Empfehlung: Wenn du neu baust oder erweiterst, nimm 10 kWh nutzbare Kapazität und die Ersatzstromfunktion gleich mit. Der Mehrpreis von unter 2.500 Euro kauft dir im Ernstfall zwei bis drei Tage Normalität statt Kerzenlicht. Ob dein Bundesland Speicher oder Notstromtechnik bezuschusst, prüfst du am schnellsten im Förder-Finder.
So bereitest du dich konkret vor
Technik hilft nur, wenn sie im Ernstfall geladen und vertraut ist:
- Geladen halten: Lass Powerstation oder Notstrom-Reserve nie dauerhaft unter etwa 50 Prozent fallen und lade sie vor angekündigten Netzarbeiten voll.
- Einmal testen: Simuliere einen Ausfall und schließe Kühlschrank und Router an. So kennst du Laufzeiten und Anschlüsse, bevor es darauf ankommt.
- Solarmodul griffbereit: Ohne Nachlademöglichkeit ist nach dem Entladen Schluss.
- Wärme und Kochen getrennt denken: Ein Gaskocher und warme Kleidung sind günstiger und zuverlässiger als jeder Akku, der einen Heizlüfter speisen müsste.
- Nicht nur Strom: Denk auch an Wasser, Lebensmittel und ein batteriebetriebenes Radio. Eine Checkliste bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Haus-Notstrom zum Nachrüsten
Ohne Umbau der PV-Anlage: Die Bluetti AC300 mit B300K (2,7 kWh, rund 1.335 €) lässt sich später erweitern, etwa auf die AC300 mit 2x B300K (5,5 kWh, rund 2.180 €). Fest installiert gibt es das Offgridtec Backup-Kit 5,12 kWh mit Victron MultiPlus-II (rund 1.910 €) oder das Backup-Kit 14 kWh mit Pylontech-Akkus (rund 3.510 €). Den festen Einbau übernimmt eine Elektrofachkraft. Preise Stand Oktober 2026.
Häufige Fragen
Wie lange reicht ein 10-kWh-Speicher bei einem Stromausfall?
Bei einer typischen Notbetrieb-Grundlast von 220 bis 250 Watt läuft ein Haus mit 10 kWh nutzbarer Kapazität rund 40 Stunden. Im Sparbetrieb mit 110 bis 125 Watt sind 80 Stunden und mehr drin. Kann die PV-Anlage dank Ersatzstromfunktion nachladen, verlängert sich die Zeit praktisch beliebig.
Lädt sich mein Stromspeicher während eines Blackouts wieder auf?
Nur wenn deine Anlage eine Ersatzstromfunktion hat und der Speicher schwarzstartfähig ist. Dann baut der Hybrid-Wechselrichter ein eigenes Inselnetz auf und die Solarmodule laden den Speicher auch bei Netzausfall nach. Eine Standard-PV-Anlage schaltet dagegen komplett ab.
Reicht ein 5-kWh-Speicher für die Notversorgung?
Für die Basisversorgung ja: Kühlschrank, Gefriertruhe, Heizungselektronik, Router und Licht laufen damit rund 20 bis 22 Stunden, im strengen Sparbetrieb über 40 Stunden. Für ein 48-Stunden-Szenario brauchst du entweder eiserne Disziplin oder eine PV-Anlage, die den Speicher tagsüber nachlädt.
Was kostet die Notstromfunktion beim Stromspeicher?
Die einfache Notstromfunktion mit einer abgesicherten Steckdose kostet beim Hybrid-Wechselrichter etwa 250 bis 500 Euro Aufpreis, bei manchen Geräten ist sie serienmäßig dabei. Echter Ersatzstrom fürs ganze Haus kostet mit Netzumschalteinrichtung rund 1.600 bis 2.500 Euro extra (Stand: Anfang 2026).
Welche Powerstation-Größe reicht für einen Kühlschrank?
Ein moderner Kühlschrank braucht rund 0,8 bis 1 kWh pro Tag. Eine Powerstation mit 1 kWh überbrückt also etwa einen Tag nur für die Kühlung. Sollen Licht, Router und Heizungspumpe dazukommen, plane 2 bis 4 kWh ein.
Wie viel kWh brauche ich für drei Tage Vorsorge?
Für die Grundversorgung mit Kühlschrank, Licht, Router und Heizungssteuerung rechnest du mit 2 bis 4 kWh pro Tag, für drei Tage also mit 6 bis 12 kWh. Mit Solar-Nachladung und bewusstem Verzicht auf Heizlüfter und Herd kommst du meist mit einer 3- bis 4-kWh-Powerstation aus.
Ist ein Notstromaggregat nicht günstiger?
In der Anschaffung oft ja, im Alltag selten die bessere Wahl. Generatoren sind laut, brauchen Kraftstoff und dürfen nur im Freien laufen. Für Wohnungen und kurze Ausfälle ist eine Powerstation komfortabler und sicherer.
Mehr zum Thema findest du in unserem Ratgeber Notstrom & Blackout-Vorsorge.







