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Notstrom & Blackout-Vorsorge

Ein Stromausfall trifft dich meist unvorbereitet - und mit ihm fallen Heizung, Kühlschrank, Internet und Licht aus. Die gute Nachricht: Mit Photovoltaik, Speicher oder Powerstation lässt sich Notstrom heute einfacher und leiser lösen als mit dem klassischen Benzin-Aggregat. Dieser Ratgeber bündelt alle Artikel zur Blackout-Vorsorge: von der notstromfähigen PV-Anlage über Powerstations bis zu Lösungen für Heizung, Gefriertruhe und Aquarium.

Wichtig zu wissen: PV allein hilft im Blackout nicht

Eine normale PV-Anlage schaltet bei Stromausfall ab - das schreibt die Netztechnik so vor. Damit dein Haus trotzdem versorgt bleibt, brauchst du einen Speicher mit Backup-Funktion und einen notstromfähigen Wechselrichter. Dabei gibt es große Unterschiede: Einfache Ersatzstrom-Steckdosen liefern nur einzelne Stromkreise, echte Backup-Systeme mit automatischer Umschaltung übernehmen das ganze Haus in Sekunden. Was welche Lösung kann und kostet, erklären unsere Grundlagen-Artikel.

Die flexible Alternative ist eine Powerstation: Sie liefert ohne Installation sofort Strom für Kühlgeräte, Router oder Medizintechnik und lässt sich mit Solarpanels auch tagelang autark nachladen. In unseren Marken-Tests vergleichen wir EcoFlow, Anker, Bluetti und Jackery - vom kompakten Modell bis zum Heim-Backup mit mehreren Kilowattstunden.

So gehst du die Blackout-Vorsorge an

Starte mit der Frage, was bei dir im Ernstfall laufen muss: Heizung, Kühlung, Kommunikation. Eine Gastherme braucht nur wenige hundert Watt, eine Wärmepumpe deutlich mehr - beides haben wir in eigenen Artikeln durchgerechnet. Danach wählst du die passende Lösung: Powerstation für die Grundversorgung, Speicher-Nachrüstung mit dem Speicher-Rechner für den Komfort, oder die Kombination aus beidem. Wie viel Solarertrag dein Dach zum Nachladen liefert, zeigt der PV-Ertragsrechner.

Häufige Fragen

Funktioniert meine PV-Anlage bei Stromausfall weiter?
Nein, eine normale netzgekoppelte PV-Anlage schaltet bei Stromausfall automatisch ab. Für Strom im Blackout brauchst du einen Speicher mit Backup- oder Ersatzstromfunktion und einen notstromfähigen Wechselrichter.
Was ist der Unterschied zwischen Notstrom und Ersatzstrom?
Ersatzstrom versorgt einzelne Steckdosen oder Stromkreise, oft mit manueller Umschaltung. Echte Notstrom- bzw. Backup-Systeme übernehmen das ganze Haus automatisch innerhalb von Sekunden - dafür sind sie teurer.
Reicht eine Powerstation für den Blackout?
Für die Grundversorgung ja: Kühlschrank, Router, Licht und Handy laufen mit 1 bis 2 kWh problemlos einen Tag. Für Heizung und größere Verbraucher brauchst du mehrere Kilowattstunden oder ein fest installiertes Backup-System.
Kann ich Notstrom bei bestehender PV-Anlage nachrüsten?
Ja. Je nach Anlage geht das über einen Speicher mit Backup-Funktion, einen Wechselrichter-Tausch oder eine externe Umschaltbox. Unser Nachrüst-Ratgeber zeigt die Wege mit Kosten und Aufwand.
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