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Förderungen für Solaranlagen im Überblick

Alle relevanten Förderprogramme für PV-Anlagen, Balkonkraftwerke, Stromspeicher und Wärmepumpen - bundesweite Programme plus regionale Zuschüsse von Ländern und Kommunen. Nutze den Filter für dein Bundesland und passende kommunale Programme.

Bundesweite Programme

  • Anbieter: KfW Förderhöhe: Zuschuss 30 bis 70 %, EFH max. 19.600 EUR; 80 % (22.400 EUR) nur bei Einkommen bis 30.000 EUR: Grundförderung 30 % + Klimageschwindigkeitsbonus 16 % + Einkommensbonus bis 40 %

    Bundeszuschuss für eine klimafreundliche Heizung im bestehenden Wohngebäude: seit 21.07.2026 bis 70 % Zuschuss, max. 19.600 EUR beim Einfamilienhaus; 80 % (22.400 EUR) nur bis 30.000 EUR zu versteuerndem Haushaltseinkommen (mit Kind bis 40.000 EUR). Grundförderung 30 %, Klimageschwindigkeitsbonus 16 % für Selbstnutzer, Einkommensbonus bis 40 %, förderfähige Kosten 28.000 EUR für die erste Wohneinheit. Der frühere Effizienzbonus ist entfallen. Ab 01.02.2027 sinken der Klimageschwindigkeitsbonus auf 12 % und die Kostengrenze auf 27.250 EUR, maßgeblich ist das Antragsdatum.

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  • Anbieter: Finanzamt Förderhöhe: 20 % der Kosten über 3 Jahre verteilt, max. 40.000 €

    Steuerermäßigung für energetische Sanierungsmaßnahmen am selbstgenutzten Wohngebäude (u. a. Heizung, Lüftung, als Heizung genutzte Klimaanlage). Alternative, wenn keine KfW-/BAFA-Förderung genutzt wird, nicht mit dieser für dieselbe Maßnahme kombinierbar.

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  • Anbieter: BAFA Förderhöhe: Investitionszuschuss 15 %; bei 60.000 EUR Kosten max. 9.000 EUR Grundzuschuss plus bis zu 1.500 EUR iSFP-Bonus

    BAFA-Zuschuss für raumlufttechnische Anlagen mit Wärme- und Kälterückgewinnung. Ein Energieeffizienz-Experte ist Pflicht. Der iSFP-Bonus von 5 % gilt seit 21.07.2026 nur für den Kostenanteil oberhalb von 30.000 EUR. Klassische Split-Klimaanlagen ohne Heizfunktion sind nicht umfasst.

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  • 0 % Mehrwertsteuer auf Photovoltaik

    Bund § 12 Abs. 3 UStG

    Anbieter: Bundesministerium der Finanzen Förderhöhe: 0 % MwSt auf Lieferung und Installation

    Für die Lieferung und Installation von PV-Anlagen, wesentlichen Komponenten und Speichern gilt bundesweit der Nullsteuersatz. Bei Anlagen bis 30 kWp greift die gesetzliche Vereinfachungsregel.

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  • Anbieter: KfW Förderhöhe: Förderkredit bis 150 Mio. EUR und bis zu 100 % der Investitionskosten; Zinssatz bonitätsabhängig

    Bundesweit verfügbarer Förderkredit für PV-Anlagen und Stromspeicher. Privatpersonen müssen zumindest einen Teil des erzeugten Stroms einspeisen. Der individuelle Zinssatz wird von der Hausbank anhand von Bonität und Sicherheiten ermittelt.

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Programme nach Bundesland

Baden-Württemberg 2 Programme

  • Anbieter: L-Bank Förderhöhe: Darlehen ab 5.000 EUR bis zu 100 % der Kosten; effektiv ab 3,90 % p. a. bei 5 Jahren Laufzeit

    L-Bank-Darlehen für PV und Speicher bis 30 kWp an Gebäuden mit bis zu drei Wohneinheiten. Effektiver Jahreszins ab 3,90 % p. a. bei 5 Jahren Laufzeit, 4,04 % bei 10 Jahren und 4,12 % bei 20 oder 30 Jahren (Stand 09.10.2026, L-Bank-Konditionen vom 09.10.2026). Der Zins wird am Tag der Zusage festgelegt und orientiert sich tagesaktuell am Kapitalmarkt.

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  • Anbieter: Stadt Stuttgart Förderhöhe: Nur begleitende Maßnahmen: 50 % der Kosten, max. 300 EUR/kWp (Dach) bzw. 400 EUR/kWp (Fassade/Gründach), max. 30.000 EUR je Antrag; Speicher 100 EUR/kWh (max. 1 kWh je kWp) Region: Stuttgart

    Neue Förderrichtlinie seit 1. Mai 2026 mit grundlegend geänderter Mechanik: PV-Module, Montagesysteme und Wechselrichter sind nicht mehr förderfähig. Bezuschusst werden nur noch begleitende Maßnahmen wie Ertüchtigung der Elektrik und des Zählerplatzes, Gerüst, Statik, Blitzschutz und Arbeiten an der Dachhaut. Stromspeicher separat mit 100 EUR/kWh. Bonus +10 Prozent mit FamilienCard oder Wohngeld inkl. Lastenzuschuss. Wichtig: Die Fördermittel für 2026 sind ausgeschöpft (Stand 06.08.2026) - Anträge können weiter eingereicht werden, die Auszahlung erfolgt ab 2027. Antrag vor Beauftragung digital über service.stuttgart.de.

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Bayern 1 Programm

  • Anbieter: Landeshauptstadt München Förderhöhe: 0,40 EUR/Wp für bis zu 800 Wp je Wohneinheit, max. 50 % der Kosten; mit München-Pass 95 % der förderfähigen Kosten Region: München

    München fördert Stecker-Solar-Geräte (Balkonkraftwerke) im Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude mit 0,40 Euro je Watt Modulleistung, gedeckelt auf 800 Wp je Wohneinheit und 50 % der Kosten. Mit gültigem München-Pass steigt die Förderung auf 95 % der Kosten für Gerät und Steckdose. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, die selbst in der Wohnung wohnen. Wichtig: Antrag vor Bestellung oder Kauf über das Förderportal stellen, Inbetriebnahme innerhalb eines Jahres, Mindestbetrieb zehn Jahre.

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Berlin 1 Programm

  • Anbieter: IBB Business Team Förderhöhe: SolarPLUS S: kWp-Pauschale 500 EUR (2 kWp) bis 4.750 EUR (ab 19 kWp) für PV+Speicher; SolarPLUS L bis 30.000 EUR

    Berlin fördert über SolarPLUS S und L. SolarPLUS S umfasst unter anderem 750 EUR für den Zählerschrank, 500 bis 4.750 EUR für PV mit Speicher sowie bis 5.700 EUR für denkmalgerechte PV. Neue Steckersolar-Anträge werden nicht angenommen. Projektstart erst nach Antragstellung.

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Bremen 1 Programm

  • BAB Bremen: PV nach Plan

    Land PV nach Plan

    Anbieter: Bremer Aufbau-Bank Förderhöhe: Zinsgünstiges Darlehen bis 50.000 EUR und bis 100 % der förderfähigen Kosten, Laufzeit bis 10 Jahre

    Förderdarlehen für Privatpersonen mit selbstgenutzten oder vermieteten Wohngebäuden im Land Bremen. Förderfähig sind PV-Anlage, Wechselrichter über 800 Watt, Speicher, Notstromfähigkeit, Ladepunkt und notwendige Randarbeiten. Antrag und Zusage vor Auftragsvergabe.

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Hamburg 1 Programm

  • Anbieter: IFB Hamburg Förderhöhe: Gründach: 60 % für private Selbstnutzer und WEG, sonst 40 %, max. 100.000 EUR; Solar-Unterkonstruktion 40 %, max. 50 EUR/m²; Wärmepumpe 20 %, max. 9.000 EUR je EFH/Wohneinheit

    Hamburg fördert Gründächer, Zusatzkosten der Solar-Unterkonstruktion und erneuerbare Wärme. PV-Module selbst erhalten keinen Direktzuschuss. Die frühere Befristung bis Ende 2026 ist entfallen.

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Hessen 2 Programme

  • Anbieter: WIBank Förderhöhe: Darlehen 10.000 bis 50.000 EUR, bis 90 % der Kosten, 10 Jahre; 3,02 % nominal nach 1,5 Prozentpunkten Landeszuschuss

    WIBank-Darlehen für private Eigentümer selbstgenutzter Wohngebäude in Hessen. Förderfähig sind neue PV-Anlagen bis 20 kW sowie gleichzeitig installierte Speicher und Steuerungstechnik. Nominalzins 3,02 % nach Landeszuschuss, Stand 01.09.2026; maßgeblich ist der Zins bei Zusage.

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  • Anbieter: Stadt Frankfurt am Main Förderhöhe: PV 20 %; Solar-Gründach 30 %; Speicher 20 % (PV vorhanden oder neu); Ladestation 20 % (Ökostrom); Mini-PV ohne Mittel Region: Frankfurt am Main

    Frankfurts Klimabonus fördert PV, Solar-Gründächer, Batteriespeicher und Ladestationen mit 20 bis 30 % der förderfähigen Kosten (Gemeinschaftsprojekte +5 Prozentpunkte). Ein Speicher wird gefördert, wenn im Gebäude bereits eine PV-Anlage läuft oder gleichzeitig installiert wird. Eine Ladestation braucht keine eigene PV, der Ladestrom muss aber zu 100 % aus erneuerbaren Quellen stammen. Für Mini-PV stehen derzeit keine Mittel zur Verfügung. Antrag und Zusage müssen vor Vorhabenbeginn vorliegen.

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Mecklenburg-Vorpommern 1 Programm

  • Anbieter: Land Mecklenburg-Vorpommern Förderhöhe: bis 500 EUR pro steckerfertiger PV-Anlage und Wohneinheit, nur für Mieter

    Landesprogramm für Balkonkraftwerke von Mietern: bis 500 EUR Zuschuss. Das Eigentümer-Kontingent ist vollständig ausgeschöpft, für Mieter stehen weiterhin Mittel zur Verfügung. Besonderheit: erst kaufen, dann Antrag stellen.

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Niedersachsen 1 Programm

  • Anbieter: enercity-Fonds proKlima Förderhöhe: DachVollToll 100 EUR/kWp, max. 2.000 EUR; SolarGrünDach 200 EUR/kWp, max. 6.000 EUR; SolarMieterStrom 1.000 EUR; HEMS-Bonus 500 EUR Region: Hannover

    proKlima fördert Solarprojekte in Hannover und mehreren Umlandkommunen. Das Förderbarometer weist für Solarenergie bereits rund 90 % Budgetauslastung aus. Antrag möglichst früh und spätestens bis 31.10.2026 stellen.

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Nordrhein-Westfalen 4 Programme

  • Anbieter: Stadt Aachen Förderhöhe: Mittel 2026 ausgeschöpft, derzeit keine Neuanträge. Konditionen: MFH 200 EUR/kWp PV, max. 10.000 EUR; Speicher 100 EUR/kWh, max. 5.000 EUR; keine EFH, ZFH oder Balkonkraftwerke Region: Aachen

    Aachen fördert PV und Speicher auf Mehrfamilienhäusern sowie KMU-Gewerbeimmobilien. Ein- und Zweifamilienhäuser und Balkonkraftwerke sind ausgeschlossen. Die Haushaltsmittel für 2026 sind aufgebraucht, neue Anträge können derzeit nicht eingereicht werden (Stand Oktober 2026).

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  • Anbieter: Bundesstadt Bonn Förderhöhe: Mittel 2026 ausgeschöpft, Antragstellung pausiert. Bisherige Konditionen: EFH/bis 3 WE 100 EUR/kWp; MFH/Fassade/Denkmal bis 300 EUR/kWp; max. 25.000 EUR Region: Bonn

    Die Mittel des Programms Solares Bonn für 2026 sind ausgeschöpft, die Stadt hat die Antragstellung pausiert. Neue Anträge sind erst mit dem nächsten Budget möglich, voraussichtlich 2027. Bis dahin bleiben Bundesförderung (0 % MwSt., KfW 270) und die Einspeisevergütung.

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  • Anbieter: Landeshauptstadt Düsseldorf Förderhöhe: Neuanträge derzeit ausgesetzt, Programm wird überarbeitet. Bisherige Konditionen: bis 10.000 EUR PV-Zuschuss + 250 EUR/kWh Speicher Region: Düsseldorf

    Düsseldorf hat 2026 eines der großzügigsten kommunalen PV-Programme in NRW. Stand Mitte 2026 wird das Programm grundlegend überarbeitet, Neuanträge sind derzeit nicht möglich. Wieder-Eröffnung prüfen vor jeder Investition.

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  • Anbieter: Stadt Köln Förderhöhe: Budget 2026 ausgeschöpft, neue Runde voraussichtlich 2027. Bisherige Konditionen: PV-Pauschale 1.500 bis 2.500 EUR; Speicher 500 bis 1.300 EUR; max. 10.000 EUR je Gebäude und Jahr Region: Köln

    Das Fördermittelbudget 2026 für Neuanträge im Programm Photovoltaik - klimafreundliches Wohnen ist seit Ende September 2026 vollständig ausgeschöpft. Neue Förderanträge werden derzeit nicht mehr angenommen; bereits eingereichte und bewilligte Anträge werden weiter bearbeitet. Eine neue Antragsrunde ist voraussichtlich ab 2027 zu erwarten.

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Sachsen 2 Programme

  • Anbieter: SAB Förderhöhe: Darlehen 35.000 EUR bis 5 Mio. EUR + Tilgungszuschuss bis 20% (Speicher) bzw. 10% (sonstige), Laufzeit 5-20 Jahre

    SAB-Förderdarlehen für größere Energieprojekte. PV-Anlagen und gekoppelte Speicher sind grundsätzlich nur bei mehr als 30 kWp bis 1 MWp förderfähig. Der Mindestkredit beträgt 35.000 EUR, daher ist das Programm für typische Einfamilienhaus-Anlagen meist ungeeignet.

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  • Anbieter: Stadt Leipzig Förderhöhe: Bis 500 EUR beziehungsweise bis zu 100 % der Kosten Region: Leipzig

    Leipzig fördert Stecker-Solar-Geräte ausschließlich für Haushalte mit gültigem Leipzig-Pass. Anträge können fortlaufend gestellt werden. Antrag und Bewilligung müssen vor dem Kauf erfolgen.

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